Filterbedingungen:

- Gebietsnummer in 2327-302

- Berichtspflicht 2030


Gebietskennzeichnung und -Lage

Gebietsnummer:

2327-302

Name:

Stellmoorer Tunneltal/Höltigbaum

Bundesland:

HH (Hansestadt Hamburg)

Landesinterne Nr.:

 

Gebietstyp:

B

Fläche:

488,00 ha

geografische Länge (Dezimalgrad):

10,2050

geografische Breite (Dezimalgrad):

53,6256

Abweichung der Fläche vom Geodatensatz:

Liegt nicht vor

Weitere Erläuterungen:

 

Bearbeiter:

Christian Michalczyk

meldende Institution:

HH1 (BUKEA )

Erfassungsdatum:

August 2003

Aktualisierung:

Juli 2025

Vorgeschlagen als GGB:

August 2004

Als GGB bestätigt:

Januar 2008

Ausweisung als BSG:

 

Datum der nationalen Unterschutzstellung als Vogelschutzgebiet:

 

Einzelstaatliche Rechtgrundlage für die Ausweisung als BSG:

 

Alternative Angabe einer Internetadresse:

 

Meldung als BEG:

August 2016

Einzelstaatliche Rechtgrundlage für die Ausweisung als BEG:

Verordnung über das Naturschutzgebiet Stellmoorer Tunneltal, Verordnung über das Naturschutzgebiet Höltigbaum

Alternative Angabe einer Internetadresse:

 

Weitere Erläuterungen zur Ausweisung des Gebiets:

 

Gebietsbeschreibung

Kurzcharakteristik:

reich strukturiertes Gebiet aus überwiegend beweidetem Grünland, Bächen mit Auwäldern, Kleingewässern, Röhrichten, Brachen, trockenen Grasfluren und Laubwäldern in enger Verzahnung, bewegtes Relief durch eiszeitliche Prägung, Halboffene Weidelandschaft

Teilgebiete/Land:

Wandse, Stellmoorer Quellfluß, Eichberg, Münchsteich

Begründung:

Lebensraum des Kamm-Molches mit vollständiger Habitatausstattung

Kulturhistorische Bedeutung:

archäologische Lagerstätten der Eiszeit (Rentierjägerlager), NSG Höltigbaum als ehemaliger Truppenübungsplatz der Bundeswehr

geowissensch. Bedeutung:

geomorphologischer Formenschatz der Weichsel-Inlandvereisung einschließlich eizeitlicher Tunneltäler

Bemerkung:

 

Dokumentation

Dokumentation/Biotopkartierung:

Biotopkartierungsbögen 7642, 7644, 7842, 7844, 8044

Dokumentationslink:

 

Datum der Aktualisierung der Dokumentation:

Juli 2025

Literatur:

Nr.

Autor

Jahr

Titel

Zeitschrift

Nr.

Seiten

Verlag

HH63413165046686

Diverse

 

Biotopkartierung Hamburg

 

 

 

 

HH63374113724628

Diverse

 

regelmäßiges Monitoring der FFH-Arten Anhang II

 

 

 

 

hh0035

Dr. Kurz, Holger et al.

1999

Prüfung der Wertigkeit der NSGe Schnaakenmoor, Boberger Niederung, Stellmoorer Tunneltal, Höltigbaum, Kirchwerder Wiesen sowie weiterer Gebiete in HH auf ihre Eignung als Schutzgebiete nach V/FFH-RL

 

 

 

 

HH63373844937784

EGL et al:

 

regelmäßiges Monitoring der FFH-Lebensraumtypen

 

 

 

 

HH63373845038972

EGL

 

Ersterfassung der FFH-Lebensraumtypen

 

 

 

 

Naturräume:

695

Hamburger Ring

Eigentumsverhältnisse:

Bund

0 %

Land

60 %

Kommunen

0 %

Sonstige

0 %

gemeinsames Eigentum/Miteigentum

0 %

Privat

40 %

Unbekannt

0 %

NUTS-Einheit 2. Ebene:

DE60

Hamburg

TK 25 (Messtischblätter):

MTB

2327

Ahrensburg

Inspire Namespace:

de.bund.bfn

Inspire Identifier:

PS_N2K_HH_DE2327302

Inspire Version:

 

Karte als pdf vorhanden?

nein

Schutzstatus und Beziehung zu anderen Schutzgebieten und CORINE:

Gebietsnummer

Nummer

FLandesint.-Nr.

Typ

Status

Art

Name

Fläche-Ha

Fläche-%

2327-302

 

 

LSG

b

+

Schutz von Landschaftsteilen in der Gemarkung Meiendorf

5,00

1

2327-302

 

 

NSG

b

+

Höltigbaum

261,00

53

2327-302

 

 

NSG

b

+

Stellmoorer Tunneltal

213,00

44

Legende

Status

Art

b: bestehend

*: teilweise Überschneidung

e: einstweilig sichergestellt

+: eingeschlossen (Das gemeldete Natura 2000-Gebiet umschließt das Schutzgebiet)

g: geplant

-: umfassend (das Schutzgebiet ist größer als das gemeldete Natura 2000-Gebiet)

s: Schattenlisten, z.B. Verbandslisten

/: angrenzend

 

=: deckungsgleich

Bemerkungen zur Ausweisung des Gebiets:

Vertragsnaturschutz durch Biotopschutzprogramm der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, halboffene Weidelandschaft

Biotopkomplexe (Habitatklassen):

G

Grünlandkomplexe trockener Standorte

30 %

I1

Niedermoorkomplex (auf organischen Böden)

30 %

L

Laubwaldkomplexe (bis 30 % Nadelbaumanteil)

20 %

V

Gebüsch-/Vorwaldkomplexe

20 %

Einflüsse und Nutzungen

Gefährdung (nicht für SDB relevant):

s. Punkt 6.1

Datum der Aktualisierung der Dokumentation:

Juli 2025

Negative Auswirkungen:

Code

Bezeichnung

Rang

Ort

PE01

Straßen, Wege, Schienen und zugehörige Infrastruktur

mittel (durchschnittlicher Einfluß)

 

beides

Management:

Institute

BUKEA
Abt. Naturschutz

Status: J (Bewirtschaftungsplan liegt vor)

Pflegepläne

Maßnahme / Plan

Link

Gültigkeits-Beginn

Laufzeit

Pflege- und Entwicklungsplan für die Naturschutzgebiete Stellmoorer Tunneltal und Höltigbaum

https://www.hamburg.de/natura2000/

 

0 Monat

Erhaltungsmassnahmen:

Maßnahmen sind in die Bewirtschaftungspläne aufgenommen.

Präsente Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie

Code

Name

Fläche (ha)

PF

Daten-Qual.

Rep.

rel.-Grö. N

rel.-Grö. L

rel.-Grö. D

EHG

Ges.-W. N

Ges.-W. L

Ges.-W. D

Jahr

3150

Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions

0,8094

 

G

B

C

C

C

C

C

C

C

2017

4030

Trockene europäische Heiden

0,3104

 

G

B

C

C

C

B

C

C

C

2017

6230

Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden

0,3383

 

G

B

C

B1

C

A

B

B

C

2017

6431

Feuchte Hochstaudenfluren, planar bis montan

3,2567

 

G

B

C

B2

 

A

C

B

C

2017

6510

Magere Flachland-Mähwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis)

15,1816

 

G

B

C

C

C

C

C

C

C

2017

9190

Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur

25,0319

 

G

B

C

C

C

C

C

C

C

2018

91D1

Birken-Moorwald

2,6850

 

G

C

C

C

C

C

C

C

C

2017

91E0

Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae)

21,2813

 

G

B

C

B1

C

C

C

C

C

2017

Nicht-Präsente Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie

Code

Name

Fläche (ha)

PF

Daten-Qual.

Rep.

rel.-Grö. N

rel.-Grö. L

rel.-Grö. D

EHG

Ges.-W. N

Ges.-W. L

Ges.-W. D

Jahr

 

Präsente Arten nach Anh. II  FFH-RL und Anh. I VSch-RL sowie die wichtigsten Zugvogelarten

Taxon

Name

S

Status

Dat.-Qual.

Pop.-Größe

rel.-Grö. N

rel.-Grö. L

rel.-Grö. D

Biog.-Bed.

EHG

Ges.-W. N

Ges.-W. L

Ges.-W. D

Anh.

Jahr

AMP

Triturus cristatus [Kammmolch]

 

r

G

105

C

B2

C

h

C

B

A

C

II

2023

FISH

Rhodeus amarus [Bitterling]

 

r

G

3

 

 

 

 

 

 

 

 

II

2011

MAM

Lutra lutra [Fischotter]

 

s

DD

p

C

C

C

h

C

C

C

C

II

2023

ODON

Leucorrhinia pectoralis [Große Moosjungfer]

 

r

G

13

 

 

C

h

C

 

 

C

II

2023

Nicht-Präsente Arten nach Anh. II  FFH-RL und Anh. I VSch-RL sowie die wichtigsten Zugvogelarten

Taxon

Name

S

Status

Dat.-Qual.

Pop.-Größe

rel.-Grö. N

rel.-Grö. L

rel.-Grö. D

Biog.-Bed.

EHG

Ges.-W. N

Ges.-W. L

Ges.-W. D

Anh.

Jahr

MOL

Anisus vorticulus [Zierliche Tellerschnecke]

 

u

DD

 

 

 

 

 

 

 

 

 

II

2017

weitere Arten

Taxon

Code

Name

EHG

S

NP

Anh. IV

Anh. V

Status

Pop.-Größe

Grund

Jahr

 

Legende

Grund

Status

2: Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie in einem BSG

a: nur adulte Stadien (Anzahl in Individuen)

4: Arten nach Anhang IV der FFH-Richtlinie

b: [Wochenstuben] Übersommerung (z.B. Fledermäuse, Wochenstuben zukünftig unter Reproduktion erfassen, Anzahl in Individuen)

5: Arten nach Anhang V der FFH-Richtlinie

e: gelegentlich einwandernd, unbeständig (auf dem Durchzug, Anzahl in Individuen)

1: Vogelarten nach Anhang I der Vogelschutzrichtlinie in einem vGGB, GGB oder BEG

g: Nahrungsgast (Anzahl in Individuen)

m: Zugvogelarten in einem vGGB, GGB oder BEG

j: nur juvenile Stadien (z.B. Larven, Puppen, Eier) (Anzahl in Individuen)

v: Verbotene Arten nach Anhang I der Verordnung über technische Maßnahmen im Rahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik (Verordnung (EU) 2019/1241), die nicht bereits durch die Anhänge der FFH-Richtlinie geschützt sind

m: Zahl der wandernden/rastenden Tiere (Zugvögel) (Anzahl in Individuen)

g: In den nationalen Roten Listen aufgeführte Arten

n: Brutnachweis (Anzahl der Brutpaare)

r: In den Roten Listen der EU aufgeführte Arten

o: Reproduktion (Anzahl adulter Weibchen (Fledermäuse), rufender Männchen (Amphibien))

b: In den Roten Listen weltweit aufgeführte Arten

r: resident (z.B. Pflanzen, Moose, nichtziehende Populationen ziehender Arten, Anzahl in Individuen)

e: Endemische Arten

s: Spuren-, Fährten- u. sonst. indirekte Nachweise (Anzahl in Individuen)

k: Im Rahmen von internationalen Übereinkommen wie dem Übereinkommen von Bern und dem Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten oder dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt gelistete/geschützte Arten

t: Totfunde, (z.B. Gehäuse von Schnecken, Jagdl. Angaben, Herbarbelege, Anzahl in Individuen)

l: Typische Arten der Lebensraumtypen nach Anhang I

u: unbekannt (Anzahl in Individuen)

w: Verwandte Wildpflanzen/genetische Ressourcen in der Forstwirtschaft

w: Überwinterungsgast (Anzahl in Individuen)

n: Invasive gebietsfremde Arten von unionsweiter Bedeutung gemäß der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 über invasive gebietsfremde Arten

 

i: Indikatorarten für besondere Standortsverhältnisse (z.B. Totholzreichtum u.a.)