Filterbedingungen:

- Gebietsnummer in 2526-304

- Berichtspflicht 2030


Gebietskennzeichnung und -Lage

Gebietsnummer:

2526-304

Name:

Kirchwerder Wiesen

Bundesland:

HH (Hansestadt Hamburg)

Landesinterne Nr.:

605

Gebietstyp:

B

Fläche:

1.060,00 ha

geografische Länge (Dezimalgrad):

10,1636

geografische Breite (Dezimalgrad):

53,4342

Abweichung der Fläche vom Geodatensatz:

Liegt nicht vor

Weitere Erläuterungen:

 

Bearbeiter:

Christian Michalczyk

meldende Institution:

HH1 (BUKEA )

Erfassungsdatum:

November 1999

Aktualisierung:

Juli 2025

Vorgeschlagen als GGB:

Dezember 1999

Als GGB bestätigt:

Dezember 2004

Ausweisung als BSG:

 

Datum der nationalen Unterschutzstellung als Vogelschutzgebiet:

 

Einzelstaatliche Rechtgrundlage für die Ausweisung als BSG:

 

Alternative Angabe einer Internetadresse:

 

Meldung als BEG:

August 2016

Einzelstaatliche Rechtgrundlage für die Ausweisung als BEG:

Verordnung über das Naturschutzgebiet Kirchwerder Wiesen

Alternative Angabe einer Internetadresse:

 

Weitere Erläuterungen zur Ausweisung des Gebiets:

 

Gebietsbeschreibung

Kurzcharakteristik:

Großflächig zusammenhängendes Grünland frischer bis feuchter Standorte mit Wiesenvogelbeständen und artenreicher Grabenflora und -fauna mit über 400km Gewässerlänge

Teilgebiete/Land:

Neuengammer Durchstich, Gose-Elbe, Nördlicher und Südlicher Kirchwerder Sam melgraben, Mittelste, Seefelder See, Hover Fischzucht, Marschbahndamm, Fersenweg

Begründung:

Bedeutsame Populationen von Bitterling, Schlammpeitzger u. Steinbeißer aufgrund konservativer bzw. extensiver landwirtschaftlicher Grünlandnutzung und ausgedehntem Gewässersystem zur Ent- und Bewässerung, artenreiche Niedermoorgräben

Kulturhistorische Bedeutung:

Gebiet ist Teil der Vier- und Marschlande, eines der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands

geowissensch. Bedeutung:

Marschgebiet im Elbe-Urstromtal

Bemerkung:

 

Dokumentation

Dokumentation/Biotopkartierung:

Biotopkartierungsbögen-Nr.: 7424, 7624, 7824, 7422, 7622, 7822, 7620, 7820

Dokumentationslink:

 

Datum der Aktualisierung der Dokumentation:

Juli 2025

Literatur:

Nr.

Autor

Jahr

Titel

Zeitschrift

Nr.

Seiten

Verlag

HH63413165046686

Diverse

 

Biotopkartierung Hamburg

 

 

 

 

HH63374113724628

Diverse

 

regelmäßiges Monitoring der FFH-Arten Anhang II

 

 

 

 

hh0035

Dr. Kurz, Holger et al.

1999

Prüfung der Wertigkeit der NSGe Schnaakenmoor, Boberger Niederung, Stellmoorer Tunneltal, Höltigbaum, Kirchwerder Wiesen sowie weiterer Gebiete in HH auf ihre Eignung als Schutzgebiete nach V/FFH-RL

 

 

 

 

HH63373844937784

EGL et al:

 

regelmäßiges Monitoring der FFH-Lebensraumtypen

 

 

 

 

HH63373845038972

EGL

 

Ersterfassung der FFH-Lebensraumtypen

 

 

 

 

Naturräume:

670

Stader Elbmarschen

Eigentumsverhältnisse:

Bund

0 %

Land

10 %

Kommunen

0 %

Sonstige

0 %

gemeinsames Eigentum/Miteigentum

0 %

Privat

90 %

Unbekannt

0 %

NUTS-Einheit 2. Ebene:

DE60

Hamburg

TK 25 (Messtischblätter):

MTB

2526

Allermöhe

MTB

2527

Bergedorf

Inspire Namespace:

de.bund.bfn

Inspire Identifier:

PS_N2K_HH_DE2526304

Inspire Version:

 

Karte als pdf vorhanden?

nein

Schutzstatus und Beziehung zu anderen Schutzgebieten und CORINE:

Gebietsnummer

Nummer

FLandesint.-Nr.

Typ

Status

Art

Name

Fläche-Ha

Fläche-%

2526-304

 

605

NSG

b

+

Kirchwerder Wiesen

853,00

80

Legende

Status

Art

b: bestehend

*: teilweise Überschneidung

e: einstweilig sichergestellt

+: eingeschlossen (Das gemeldete Natura 2000-Gebiet umschließt das Schutzgebiet)

g: geplant

-: umfassend (das Schutzgebiet ist größer als das gemeldete Natura 2000-Gebiet)

s: Schattenlisten, z.B. Verbandslisten

/: angrenzend

 

=: deckungsgleich

Bemerkungen zur Ausweisung des Gebiets:

Ca. 50% der Flächen im Biotopschutzprogramm der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (freiwilliger Vertragsnaturschutz)

Biotopkomplexe (Habitatklassen):

D

Binnengewässer

5 %

H

Grünlandkomplexe mittlerer Standorte

94 %

O

anthropogen stark überformte Biotopkomplexe

1 %

Einflüsse und Nutzungen

Gefährdung (nicht für SDB relevant):

 

Datum der Aktualisierung der Dokumentation:

Juli 2025

Negative Auswirkungen:

Code

Bezeichnung

Rang

Ort

PM07

Natürliche Prozesse ohne direkten oder indirekten Einfluss menschlicher Aktivitäten oder des Klimawandels

mittel (durchschnittlicher Einfluß)

 

innerhalb

Management:

Institute

BUKEA
Abt. Naturschutz

Status: J (Bewirtschaftungsplan liegt vor)

Pflegepläne

Maßnahme / Plan

Link

Gültigkeits-Beginn

Laufzeit

Pflege- und Entwicklungsplan Naturschutzgebiet Kirchwerder Wiesen

https://www.hamburg.de/natura2000/

 

0 Monat

Erhaltungsmassnahmen:

Maßnahmen sind in die Bewirtschaftungspläne aufgenommen.

Präsente Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie

Code

Name

Fläche (ha)

PF

Daten-Qual.

Rep.

rel.-Grö. N

rel.-Grö. L

rel.-Grö. D

EHG

Ges.-W. N

Ges.-W. L

Ges.-W. D

Jahr

3150

Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions

16,1255

 

G

B

C

B1

C

A

C

B

C

2021

3260

Flüsse der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion

9,5725

 

G

B

C

B2

C

C

C

B

C

2021

6510

Magere Flachland-Mähwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis)

0,0000

 

G

B

B1

A4

C

 

B

A

C

2021

7140

Übergangs- und Schwingrasenmoore

6,2993

 

G

B

C

B2

C

C

C

B

C

2021

Nicht-Präsente Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie

Code

Name

Fläche (ha)

PF

Daten-Qual.

Rep.

rel.-Grö. N

rel.-Grö. L

rel.-Grö. D

EHG

Ges.-W. N

Ges.-W. L

Ges.-W. D

Jahr

 

Präsente Arten nach Anh. II  FFH-RL und Anh. I VSch-RL sowie die wichtigsten Zugvogelarten

Taxon

Name

S

Status

Dat.-Qual.

Pop.-Größe

rel.-Grö. N

rel.-Grö. L

rel.-Grö. D

Biog.-Bed.

EHG

Ges.-W. N

Ges.-W. L

Ges.-W. D

Anh.

Jahr

AMP

Triturus cristatus [Kammmolch]

 

r

DD

v

 

 

 

 

 

 

 

 

II

2014

FISH

Aspius aspius [Rapfen]

 

r

G

1

 

 

 

 

 

 

 

 

II

2022

FISH

Cobitis taenia [Steinbeißer]

 

r

G

492

C

C

C

h

C

C

C

C

II

2022

FISH

Misgurnus fossilis [Schlammpeitzger]

 

r

G

48

C

C

C

h

C

C

C

C

II

2022

FISH

Rhodeus amarus [Bitterling]

 

r

G

244

C

B1

C

h

B

C

B

C

II

2022

MAM

Castor fiber [Europäischer Biber]

 

r

G

6 - 8

C

A4

C

h

B

C

B

C

II

2025

MAM

Lutra lutra [Fischotter]

 

s

DD

p

C

B1

C

h

C

C

B

C

II

2025

MOL

Anisus vorticulus [Zierliche Tellerschnecke]

 

r

G

288

B2

A4

C

h

B

B

A

B

II

2023

Nicht-Präsente Arten nach Anh. II  FFH-RL und Anh. I VSch-RL sowie die wichtigsten Zugvogelarten

Taxon

Name

S

Status

Dat.-Qual.

Pop.-Größe

rel.-Grö. N

rel.-Grö. L

rel.-Grö. D

Biog.-Bed.

EHG

Ges.-W. N

Ges.-W. L

Ges.-W. D

Anh.

Jahr

 

weitere Arten

Taxon

Code

Name

EHG

S

NP

Anh. IV

Anh. V

Status

Pop.-Größe

Grund

Jahr

 

Legende

Grund

Status

2: Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie in einem BSG

a: nur adulte Stadien (Anzahl in Individuen)

4: Arten nach Anhang IV der FFH-Richtlinie

b: [Wochenstuben] Übersommerung (z.B. Fledermäuse, Wochenstuben zukünftig unter Reproduktion erfassen, Anzahl in Individuen)

5: Arten nach Anhang V der FFH-Richtlinie

e: gelegentlich einwandernd, unbeständig (auf dem Durchzug, Anzahl in Individuen)

1: Vogelarten nach Anhang I der Vogelschutzrichtlinie in einem vGGB, GGB oder BEG

g: Nahrungsgast (Anzahl in Individuen)

m: Zugvogelarten in einem vGGB, GGB oder BEG

j: nur juvenile Stadien (z.B. Larven, Puppen, Eier) (Anzahl in Individuen)

v: Verbotene Arten nach Anhang I der Verordnung über technische Maßnahmen im Rahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik (Verordnung (EU) 2019/1241), die nicht bereits durch die Anhänge der FFH-Richtlinie geschützt sind

m: Zahl der wandernden/rastenden Tiere (Zugvögel) (Anzahl in Individuen)

g: In den nationalen Roten Listen aufgeführte Arten

n: Brutnachweis (Anzahl der Brutpaare)

r: In den Roten Listen der EU aufgeführte Arten

o: Reproduktion (Anzahl adulter Weibchen (Fledermäuse), rufender Männchen (Amphibien))

b: In den Roten Listen weltweit aufgeführte Arten

r: resident (z.B. Pflanzen, Moose, nichtziehende Populationen ziehender Arten, Anzahl in Individuen)

e: Endemische Arten

s: Spuren-, Fährten- u. sonst. indirekte Nachweise (Anzahl in Individuen)

k: Im Rahmen von internationalen Übereinkommen wie dem Übereinkommen von Bern und dem Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten oder dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt gelistete/geschützte Arten

t: Totfunde, (z.B. Gehäuse von Schnecken, Jagdl. Angaben, Herbarbelege, Anzahl in Individuen)

l: Typische Arten der Lebensraumtypen nach Anhang I

u: unbekannt (Anzahl in Individuen)

w: Verwandte Wildpflanzen/genetische Ressourcen in der Forstwirtschaft

w: Überwinterungsgast (Anzahl in Individuen)

n: Invasive gebietsfremde Arten von unionsweiter Bedeutung gemäß der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 über invasive gebietsfremde Arten

 

i: Indikatorarten für besondere Standortsverhältnisse (z.B. Totholzreichtum u.a.)